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Rolling Stock Stars

Autor: Björn Rabenstein

Eine eigenständige Neuumsetzung von Rolling Stock, mit Gesellschaften mit variablen Fähigkeiten und einer zu Sternen abstrahierten Bewertung, von preußischen Eisenbahnen bis zu Flughäfen.

Rolling Stock Stars Inhalt

So funktioniert es

Spielaufbau
  • 30● pro Spieler (25● zu sechst); der ausländische Investor hat 4●
  • Unternehmensstapel nach Farben: oben rot (★), dann orange, gelb, grün und blau (★★★★★)
  • Ganz unten die Endkarte, mit der 7●-Seite nach oben
  • So viele wie Spieler werden aufgedeckt: das Angebot
  • 8 Gesellschaften, jede mit einer Sonderfähigkeit und 4 bis 7 Aktien
Zug: Phasen 1-5 ×1 pro Zug
  • 1. Investition: ein Unternehmen versteigern, eine Aktie kaufen oder verkaufen, oder passen
  • 2. Neue Reihenfolge nach Geld; der ausländische Investor kauft, was übrig ist
  • 3. Gesellschaften kaufen Unternehmen (innerhalb der Preisspanne)
  • 4. Unternehmen können geschlossen werden
  • 5. Einnahmen, Synergien und Unterhaltskosten
Zug: Phasen 6-9 ×1 pro Zug
  • 6. Dividenden und neuer Kurs nach den Sternen
  • 7. Endkarte
  • 8. Jede Gesellschaft darf eine Aktie ausgeben
  • 9. Spieler dürfen ein eigenes Unternehmen in eine Gesellschaft umwandeln
↻ Wiederholt sich bis zum Ende
Spielende
  • Eine Gesellschaft erreicht 75● durch den Kauf einer ihrer Aktien: sofortiges Ende
  • Die 75●-Karte ist in Phase 7 im Spiel
  • Phase 7 beginnt mit bereits umgedrehter Endkarte (umgedreht, als das Angebot leer wurde)
  • Es gewinnt, wer mit Geld, Nennwert der Unternehmen und Kurs der Aktien am meisten hat

Elemente

Spieler
  • Geld
  • Private Unternehmen
  • Aktien
Unternehmen
  • 36 Karten in 5 Farben, von ★ bis ★★★★★
  • Nennwert, Preisspanne, Einnahmen und Synergien
  • Später Unterhaltskosten je nach Stapel
Gesellschaften
  • Entstehen aus dem Unternehmen eines Spielers
  • Jede hat eine Sonderfähigkeit: Prussian Railway, +1● pro Unternehmen
  • Gehören alle Aktien der Bank, kommen sie unter Zwangsverwaltung
Bank
  • Unbegrenztes Geld
  • Ausgegebene Aktien, die keinem Spieler gehören
  • 27 Kurskarten, von 0● bis 75●
Ausländischer Investor
  • Kauft die Unternehmen, die niemand will
  • Kassiert pro Zug 5● zusätzlich zu den Einnahmen
  • Verkauft nur zum Höchstpreis

Wohin das Geld fließt

  • Spieler Bank Versteigerungen und Aktienkäufe
  • Bank Spieler Einnahmen der Unternehmen und Aktienverkauf
  • Spieler Gesellschaften Bei der Gründung der Gesellschaft die Differenz zum Aktienpreis
  • Bank Gesellschaften Aktien, die die Bank bei der Gründung nimmt, ausgegebene Aktien, Einnahmen
  • Gesellschaften Spieler Dividenden und Kauf von Unternehmen von Spielern
  • Gesellschaften Ausländischer Investor Kauf von Unternehmen vom Investor, zum Höchstpreis
  • Gegenüber Rolling Stock: weniger Unternehmen, Gesellschaften mit Sonderfähigkeiten, und der Kurs bewegt sich nach Sternen statt nach Buchwert.
  • Sterne = die der Unternehmen + einer pro 10● in der Kasse. Hat man mehr, als die Karte verlangt, steigt der Kurs.

Eine Runde Schritt für Schritt

Anschauliches Beispiel, das zwei Beispiele der Spielregel verbindet (die Versteigerung der [MHE] und ihr Börsengang als Prussian Railway) und mit den echten Regeln weitergeht. 3 Spieler; [S1] beginnt Zug 2 mit 20●.

  1. Zug 2 · Phase 1 Die Versteigerung der [MHE]

    [S2] versteigert die [MHE] mit 9●, einem über dem Nennwert, um [S3] auszuschließen, der nur 9 hat. [S1] bietet 11●, und [S2] steigt aus. [S1] zahlt 11● an die Bank.

    Ein neues Unternehmen wird aufgedeckt, kann aber erst im nächsten Zug versteigert werden.

    Geld [S1]
    9●
    Kasse Prussian Railway
    —
    Kurs
    —
    Unternehmen der Gesellschaft
    —
  2. Zug 2 · Phase 2 Neue Reihenfolge

    [S2] hat das meiste Geld (12●) und ist jetzt zuerst dran. [S1] und [S3] haben beide 9●: [S1], der vorher dran war, wird Zweiter. Danach kauft der ausländische Investor zum Nennwert, was er sich aus dem Angebot leisten kann.

    Geld [S1]
    9●
    Kasse Prussian Railway
    —
    Kurs
    —
    Unternehmen der Gesellschaft
    —
  3. Zug 2 · Phase 5 Einnahmen

    Die [MHE] bringt [S1] 2●. Noch gibt es keine Unterhaltskosten.

    Geld [S1]
    11●
    Kasse Prussian Railway
    —
    Kurs
    —
    Unternehmen der Gesellschaft
    —
  4. Zug 2 · Phase 9 Die Prussian Railway

    [S1] wandelt die [MHE] in die Prussian Railway um. Er wählt einen Kurs von 11● (mit einem roten Unternehmen geht es von 10● bis 14●). Die Direktoraktie ist 11● wert und die [MHE] 8●: Er zahlt 3● in die Kasse. Die Bank nimmt eine weitere Aktie und zahlt 11● ein.

    In Rolling Stock liegt die Gründung von Gesellschaften in Phase 2; hier ist sie die letzte Phase des Zuges.

    Geld [S1]
    8●
    Kasse Prussian Railway
    14●
    Kurs
    11●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE
  5. Zug 3 · Phase 1 Jemand steigt ein

    [S2] kauft der Bank die Aktie der Prussian Railway ab: Der Kurs steigt auf 12●, und er zahlt 12●. Mit je einer Aktie bleibt [S1] Direktor.

    Um die Direktion zu übernehmen, muss man mehr Aktien haben als der Direktor, nicht gleich viele.

    Geld [S1]
    8●
    Kasse Prussian Railway
    14●
    Kurs
    12●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE
  6. Zug 3 · Phase 1 Die [BSE]

    [S1] versteigert die [BSE] mit 2●, ihrem Nennwert, und niemand bietet mit.

    Geld [S1]
    6●
    Kasse Prussian Railway
    14●
    Kurs
    12●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE
  7. Zug 3 · Phase 3 An die Gesellschaft verkaufen

    Die [BSE] kann zwischen 1● und 3● verkauft werden. [S1] verkauft sie an die Prussian Railway, die er leitet, zum Höchstpreis.

    Geld [S1]
    9●
    Kasse Prussian Railway
    11●
    Kurs
    12●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE + BSE
  8. Zug 3 · Phase 5 Einnahmen und Sonderfähigkeit

    Die [MHE] bringt 2● und die [BSE] 1●. Sie haben keine Synergie miteinander, aber die Sonderfähigkeit der Prussian Railway fügt 1● pro Unternehmen hinzu: 5●.

    Geld [S1]
    9●
    Kasse Prussian Railway
    16●
    Kurs
    12●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE + BSE
  9. Zug 3 · Phase 6 Dividende

    Bei einem Kurs von 12● darf sie bis zu 4● pro Aktie ausschütten. Sie schüttet 2● aus: [S1] und [S2] bekommen je 2●.

    Bei 4● pro Aktie fiele die Kasse auf 8●, und sie verlöre einen Stern.

    Geld [S1]
    11●
    Kasse Prussian Railway
    12●
    Kurs
    12●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE + BSE
  10. Zug 3 · Phase 6 Sterne zählen

    Sterne: [MHE] (1) + [BSE] (1) + 1 für die 12● in der Kasse = 3. Die 12●-Karte verlangt bei 2 ausgegebenen Aktien 2. Sie hat einen mehr: Der Kurs steigt ein Feld, auf 13●.

    Mit zwei oder mehr zu viel (oder zu wenig) spränge er zwei Felder.

    Geld [S1]
    11●
    Kasse Prussian Railway
    12●
    Kurs
    13●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE + BSE
  11. Zug 3 · Phase 8 Und jetzt?

    In Phase 8 kann die Prussian Railway eine Aktie ausgeben: Sie fiele auf 12●, und die Bank zahlte ihr 12●. Mit diesem Geld könnte sie Unternehmen mit Synergien kaufen, etwa die [BPM], die mit beiden welche hat.

    Geld [S1]
    11●
    Kasse Prussian Railway
    12●
    Kurs
    13●
    Unternehmen der Gesellschaft
    MHE + BSE

Rolling Stock Stars — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung

  • Wie beim ursprünglichen Rolling Stock: ohne klassischen IPO. Eine Aktiengesellschaft wird gegründet, indem man ihr eine bereits besessene „Unternehmens“-Karte als erstes Vermögen überträgt.
  • Der Aktienkurs wird nie gewählt: Er wird automatisch neu berechnet, indem die „Sternzahl“ der Gesellschaft (Kasse/10 + Stufe jedes besessenen Unternehmens) mit dem Wert ihrer aktuellen Kurskarte verglichen wird.

Floaten und Aktienlimits pro Spieler

  • Die Float-Schwelle variiert je Gesellschaft: Junkyard Scrappers und Synergistic floaten mit 40%; Overseas Trading und Stock Masters mit 50%; Prussian Railway und Doppler AG mit 60%; Stars, Inc. und Vintage Machinery mit 70%
  • Kein echtes Limit: Ein Spieler kann 100% einer Gesellschaft besitzen, bei allen 8 Gesellschaften
  • Zertifikatslimit pro Spieler: 99 (von Rolling Stock übernommen), gleich für jede Spielerzahl — praktisch gibt es kein wirksames Limit

Startkapital nach Spielerzahl

  • 2 bis 6 Spieler: in allen Fällen dasselbe Startkapital (von Rolling Stock übernommen: $30, bzw. $25 bei 6 Spielern)
  • Die Bank beginnt mit $10.000; der Ausländische Investor beginnt mit $4 und erhält in jeder Einkommensphase $5 zusätzlich

Spielende (End-Game-Trigger)

  • Eine Gesellschaft erreicht beim Kauf einer Aktie den Kurs von 75 Münzen: sofortiges Spielende
  • Dieser Kurs von 75 ist noch in Verwendung, wenn Phase 7 (Spielendekarte) beginnt: Spielende
  • Phase 7 beginnt mit der bereits in einem früheren Durchgang umgedrehten Spielendekarte: Spielende
  • Es gibt keinen an Züge gebundenen Auslöser, da das Spiel keine hat

Anzahl der Phasen

  • Es gibt keine Zugphasen wie bei 1830: Jeder vollständige Durchgang durchläuft 7 feste Schritte: Investition, Schließung, Erwerb, Schließung von Unternehmen, Einkommen, Dividenden und Spielendekarte, gefolgt von Aktienausgabe und IPO (anders als beim ursprünglichen Rolling Stock gibt es hier keine separate Phase für den Ausländischen Investor).
  • Die „Besitzkosten“ steigen um eine Stufe, wenn höherstufige Unternehmen aus dem Stapel aufgedeckt werden (5 Stufen statt der 6 des Originalspiels).

Züge und Preise

  • Nicht zutreffend: Rolling Stock Stars hat keine Karte, keine Hexfelder, keine Plättchen und keine Züge. Das konzeptionelle Gegenstück sind weiterhin die „Besitzkosten“, die in jedem Durchgang das Einkommen der Unternehmen der jeweils betroffenen Farbe/Stufe verringern.

Privatgesellschaften

  • 36 „Unternehmens“-Karten in fünf Stufen, jede mit aufgedrucktem Nennwert, festem Einkommen, einer Anzahl Sterne und einer Liste von Synergien; der thematische Bogen reicht vom Preußen der 1830er-Jahre (Stufe 1) bis zu modernen Häfen und Flughäfen (Stufe 5):
  • Stufe 1 (frühe preußische Eisenbahnen, $1-$8): 6 Unternehmen, z. B. BME, BSE, KME, AKE, BPM, MHE
  • Stufe 2 (Deutschland, $11-$19): 8 Unternehmen, z. B. WT, BY, BD, OL, HE, SX, MS, PR
  • Stufe 3 (Europa, $20-$29): 8 Unternehmen, z. B. DSB, KK, NS, SBB, B, PKP, SNCF, DR
  • Stufe 4 (größere Unternehmen und erste Flughäfen, $30-$43): 7 Unternehmen, z. B. SZD, SJ, FS, RENFE, BR, BSR, E
  • Stufe 5 (moderne Häfen und Flughäfen, $45-$60): 7 Unternehmen, z. B. HH, HA, HR, MAD, FRA, LHR, CDG
  • Neue Unternehmen können erst nach einem vollen Durchgang versteigert werden; die, die niemand will, kauft automatisch der Ausländische Investor zum Nennwert

Aktiengesellschaften

  • Prussian Railway (PR) — 5 Aktien, floatet mit 60% — +$1 für jedes Unternehmen, das sie besitzt
  • Overseas Trading (OS) — 6 Aktien, floatet mit 50% — hat beim Kauf vom Ausländischen Investor immer Vorrang und zahlt dort nur den Nennwert
  • Stars, Inc. (SI) — 4 Aktien, floatet mit 70% — zählt immer 2 zusätzliche Sterne zu ihrer Sternzahl
  • Doppler AG (DA) — 5 Aktien, floatet mit 60% — verdoppelt das aufgedruckte Einkommen ihres besten Unternehmens
  • Vintage Machinery (VM) — 4 Aktien, floatet mit 70% — senkt ihre Besitzkosten um bis zu $10 (nie unter $0)
  • Stock Masters (SM) — 6 Aktien, floatet mit 50% — beim Ausgeben einer Aktie ändert sich der Kurs nicht
  • Junkyard Scrappers (JS) — 7 Aktien, floatet mit 40% — erhält beim Schließen eines Unternehmens das Doppelte seines aufgedruckten Einkommens als Bonus
  • Synergistic (S) — 7 Aktien, floatet mit 40% — +$1 für je zwei Synergiemarken, die sie besitzt
  • Es gibt nur diese 8 festen Gesellschaften, jede mit einer einzigartigen, dauerhaften Sonderfähigkeit; keine hat Heimatstation oder Marker auf der Karte

Spielspezifische Mechaniken

  • Der Aktienkurs bewegt sich durch den Vergleich der Sternzahl der Gesellschaft mit dem Wert ihrer Kurskarte (bis zu zwei Felder nach oben oder unten)
  • „Receivership“: Liegen alle ausgegebenen Aktien einer Gesellschaft bei der Bank, gerät die Gesellschaft in diesen Zustand und wird von einem automatischen Verwalter geführt (Dividende null, Schließungen nach festen Regeln), bis jemand eine Aktie kauft und das Direktorzertifikat beansprucht
  • Die Schlusswertung ignoriert das Vermögen der Gesellschaften vollständig: Es zählen nur das Privatgeld, der Nennwert der Unternehmen, die noch direkt im Besitz eines Spielers sind, und der Kurs der privaten Aktien
  • Vollständig eigenständige Neuumsetzung: Das ursprüngliche Rolling Stock wird zum Spielen nicht benötigt

Notverkauf (Emergency Sell)

Wie bei Rolling Stock: Auch hier gibt es das Konzept des Zugkaufs nicht, daher auch keinen Notverkaufsmechanismus. Dieser Titel übernimmt unverändert das Verhandlungssystem zum Erwerb von Unternehmen aus Rolling Stock, nur mit anderen Markt- und Unternehmensdaten.

Vergleich mit 1830

1. Keine Karte, keine Strecke, keine Züge — wie beim ursprünglichen Rolling Stock
1830 dreht sich um die physische Karte: Plättchen, Strecken und Züge. Rolling Stock Stars beseitigt, wie sein Vorgänger, all das: Es gibt keinen Spielplan, keine Hexfelder, Plättchen, Marker oder Züge. Die „Unternehmen“ erzeugen das auf der Karte aufgedruckte Einkommen, und die „Synergien“ zwischen Unternehmenspaaren simulieren auf abstrakte Weise ein Verkehrsnetz.

2. Ein historischer Bogen über Jahrzehnte und Branchen, keine feste Region
1830 bleibt immer im Nordosten der USA Mitte des 19. Jahrhunderts. Rolling Stock Stars beginnt im Preußen der 1830er-Jahre mit frühen Eisenbahnen, und im Laufe der Partie kommen Unternehmen aus Deutschland, dann aus ganz Europa und schließlich sogar aus Nicht-Eisenbahn-Branchen hinzu: Die letzte Kartenlage stellt Containerhäfen und Flughäfen dar.

3. Der Aktienkurs bewegt sich durch „Sterne“, nicht durch eine Buchwerttabelle
Bei 1830 bewegt sich der Aktienkurs je nach Dividendenpolitik über ein festes Raster. Bei Rolling Stock Stars hat jede Unternehmenskarte je nach Stufe eine Anzahl Sterne, und je 10 Münzen in der Kasse zählen ebenfalls als ein weiterer Stern. Stimmt in einer Runde die Sternzahl der Gesellschaft nicht mit dem Wert ihrer aktuellen Kurskarte überein, steigt oder fällt der Kurs je nach Differenz um ein oder zwei Felder.

4. Acht feste Gesellschaften mit einzigartigen, dauerhaften Fähigkeiten, keine identischen Gesellschaften
Bei 1830 operieren alle Gesellschaften nach genau denselben Regeln. Bei Rolling Stock Stars gibt es nur acht Gesellschaftskarten, jede mit einer dauerhaften Sonderfähigkeit: Die Prussian Railway erhält +1 Münze für jedes Unternehmen, das sie besitzt, die Doppler AG verdoppelt das Einkommen ihres besten Unternehmens, die Overseas Trading hat beim Kauf vom Ausländischen Investor immer Vorrang, und so weiter bei den anderen fünf.

5. Sieben Phasen pro Durchgang, kein einfacher Wechsel von Aktien- und Betriebsrunden
Bei 1830 ist jeder Zyklus einfach: eine Aktienrunde, gefolgt von einer oder mehreren Betriebsrunden. Bei Rolling Stock Stars durchläuft jeder vollständige Durchgang 7 feste Phasen (Investition, Schließung, Erwerb, Schließung von Unternehmen, Einkommen, Dividenden und Spielendekarte), von denen viele nichts bewirken, bis genug Gesellschaften im Spiel sind.

6. Die „Receivership“: ein Zombie-Zustand für Gesellschaften, den es bei 1830 nicht gibt
Bei 1830 wird eine bankrotte Gesellschaft liquidiert und das war's. Bei Rolling Stock Stars gerät eine Gesellschaft, deren ausgegebene Aktien alle bei der Bank liegen, in „Receivership“: Ein automatischer (nicht besonders intelligenter) Verwalter führt sie weiter, schüttet immer null Dividende aus und schließt Unternehmen nach festen Regeln, bis ein Spieler eine Aktie kauft und das Direktorzertifikat beansprucht.

7. Drei unabhängige Spielende-Auslöser, keiner an Züge gebunden (weil es keine gibt)
Bei 1830 endet die Partie, wenn die Bank leer ist oder der letzte Zug des letzten Typs gekauft wird. Bei Rolling Stock Stars endet die Partie, wenn eine Gesellschaft beim Kauf einer Aktie den Kurs von 75 Münzen erreicht, wenn dieser Kurs noch in Verwendung ist, wenn Phase 7 beginnt, oder wenn Phase 7 mit der bereits in einem früheren Durchgang umgedrehten Spielendekarte beginnt.

8. Die Schlusswertung ignoriert das Vermögen der Gesellschaften vollständig
Wie bei 1830 zählen Kasse und Besitz einer Gesellschaft nicht bei der Ermittlung des Siegers. Bei Rolling Stock Stars addiert die Schlusswertung nur das Privatgeld, den Nennwert der Privatunternehmen, die noch direkt besessen werden, und den aktuellen Kurs der privaten Aktien.

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