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18Tokaido

Autor: Douglas Triggs

Eine Erweiterung für 18Chesapeake im japanischen Tōkaidō-Korridor, ohne Versteigerungen und mit exportierten Zügen.

18Tokaido — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (End-Game-Trigger)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Entspricht genau der Referenzversion von 1830, ohne jede Änderung: zuerst die Gesellschaftskasse, dann das Privatgeld des Direktors und danach ein Zwangsverkauf der Aktien des Direktors. Eine erwähnenswerte, aber davon unabhängige Besonderheit: Am Ende jedes Satzes von Betriebsrunden wird der nächste verfügbare Zug automatisch „exportiert“, als wäre er gekauft worden. Das kann das Rosten beschleunigen und zusätzlichen Druck zum Zugkauf erzeugen, ändert aber nichts daran, wie ein Kauf ohne ausreichendes Geld an sich abgewickelt wird.

Vergleich mit 1830

1. Benötigt das Material eines anderen Titels der 18xx-Familie
18Tokaido (All-Aboard Games) erfordert zum Spielen das Material eines anderen Spiels (18 Los Angeles), ein Konzept, das es bei 1830, das völlig eigenständig ist, nicht gibt.

2. Keine Startauktion der Privatgesellschaften
Bei 1830 werden die Privatgesellschaften zu Beginn der Partie versteigert. Bei 18Tokaido gibt es standardmäßig keine Auktion: Die Spieler können eine Privatgesellschaft ab der ersten Runde während ihrer Aktienrunde direkt kaufen, als weitere Kaufaktion; der Preis ist immer der aufgedruckte Nennwert.

3. Sieben Gesellschaften, eine weniger bei wenigen Spielern
Das Spiel enthält sieben Eisenbahngesellschaften; in Partien mit 2-3 Spielern wird zu Beginn eine zufällig entfernt. Bei 1830 wird die Zahl der verfügbaren Gesellschaften nicht auf diese Weise an die Spielerzahl angepasst.

4. Züge werden „exportiert“, statt schlagartig zu rosten
Nach jedem Block von Betriebsrunden (bis zum ersten D-Zug) wird ein Zug des ältesten noch bei der Bank verfügbaren Typs entfernt („exportiert“), auch wenn keine Gesellschaft einen neuen gekauft hat. Bei 1830 wird ein Zugtyp nur entfernt, wenn einer der nächsten Generation gekauft wird.

5. Die Bank ist keine Bedingung für das Spielende
Anders als bei 1830, wo die Partie enden kann, wenn die Bank leer ist, verwendet 18Tokaido diesen Mechanismus nicht: Das Ende hängt nur von den D-Zügen und möglichen Bankrotten ab.

6. Spielende auf den D-Zug abgestimmt
Die Partie endet 3 Betriebsrunden, nachdem der erste D-Zug erscheint; wird der D-Zug exportiert, bevor er gekauft wird, endet sie direkt nach dem folgenden Betriebsblock; kauft ihn eine Gesellschaft, gibt es noch eine Aktienrunde und einen letzten Betriebsblock. 1830 hat keinen so spezifischen Zeitplan, der an einen einzigen Zugtyp gebunden ist.

7. Kleine Schachtel, gedacht für zügige Partien
Mit einem reduzierten Plättchensatz und ohne das zusätzliche Material eines vollständigen 18xx-Spiels ist 18Tokaido als leichteres und schnelleres Erlebnis als 1830 angelegt.

8. Schauplatz ist der Tokaido-Korridor, von Osaka und Kyoto nach Tokio
Während 1830 im Nordosten der USA spielt, überträgt 18Tokaido das System auf einen der bekanntesten Eisenbahnkorridore Japans.

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