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1880: China

Autor: Helmut Ohley, Leonhard "Lonny" Orgler

China im 19. Jahrhundert mit fester Betriebsreihenfolge und persönlichen ausländischen Investoren für jeden Spieler.

1880 China — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (End Game Triggers)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Beginnt genau wie in 1830 — erst die Kasse, dann das Privatgeld des Direktors —, und der Direktor kann wie üblich auch private Aktien verkaufen. Fehlt danach aber immer noch Geld, gewährt das Spiel dem Direktor automatisch einen persönlichen Bankkredit über den Rest, zu den üblichen 50 % Zinsen, statt weitere Aktienverkäufe zu verlangen oder einen Bankrott zu riskieren. Zugkäufe zwischen Gesellschaften sind im Notfall komplett gesperrt.

Vergleich mit 1830

1. Feste Betriebsreihenfolge, bestimmt durch den Startkurs
In 1830 wird die Reihenfolge, in der die Gesellschaften operieren, durch ihre Position am Aktienmarkt bestimmt und ändert sich jede Runde. In 1880 ist die Betriebsreihenfolge ab der Gründung der Gesellschaft fest, basierend auf dem gewählten Startkurs, und ändert sich nie wieder. Es gibt nur 4 Plätze pro Startkurs; sind sie belegt, kann keine weitere Gesellschaft zu diesem Kurs gegründet werden.

2. Die Betriebsrunde endet nicht, wenn alle Gesellschaften operiert haben
In 1830 endet eine Betriebsrunde, wenn jede Gesellschaft an der Reihe war. In 1880 endet die Betriebsrunde, wenn alle Züge eines bestimmten Typs erschöpft sind. Werden Züge also langsam gekauft, kann dieselbe Gesellschaft innerhalb einer Runde mehrmals operieren; werden sie sehr schnell gekauft, kommt manche Gesellschaft in dieser Runde womöglich gar nicht zum Zug.

3. Der Direktor wählt zwischen drei Anteilsgrößen mit unterschiedlichen Bauphasen
In 1830 kauft der Gründer immer 20 % (das Direktorzertifikat). In 1880 wählt man bei der Gründung einer Gesellschaft einen Direktoranteil von 20 %, 30 % oder 40 %. Diese Wahl ist nicht rein finanziell: Eine Gesellschaft mit einem 40-%-Direktor kann nur in einer Bauphase bauen, eine mit 30 % in zwei Phasen und eine mit 20 % in bis zu drei Phasen. Je kleiner der Anfangsanteil, desto flexibler kann die Gesellschaft bauen.

4. Persönliche ausländische Investoren
Eine Mechanik ohne Entsprechung in 1830: Jeder Spieler erhält seinen eigenen „ausländischen Investor“, eine Art Mini-Gesellschaft, die Strecken legen und Dividenden direkt an den Spieler zahlen kann. Der ausländische Investor eines Spielers wird an die erste Gesellschaft gebunden, die dieser Spieler floatet, und wenn sich die Strecken des Investors und der Gesellschaft verbinden, fusionieren sie, wobei das gesamte Geld des Investors an die Gesellschaft übergeht.

5. Begrenzte Anzahl an Plätzen pro Startkurs
Jeder verfügbare Startkurs hat nur 4 Plätze. In 1830 gibt es keine solche Grenze: Beliebig viele Gesellschaften können zum selben Startkurs gegründet werden (sofern Zertifikate verfügbar sind).

6. Starrere langfristige Planung
Da sich die einmal festgelegte Betriebsreihenfolge nie ändert, ist die Wahl des Startkurses in 1880 eine viel dauerhaftere und strategischere Entscheidung als in 1830, wo die Marktposition (und damit die Betriebsreihenfolge) je nach Leistung jeder Gesellschaft ständig neu gemischt wird.

7. Unvorhersehbares Tempo der Betriebsrunde
Da die Betriebsrunde keine feste Anzahl an Zügen pro Gesellschaft hat, ist das Spieltempo in 1880 unvorhersehbarer als in 1830: Man muss im Auge behalten, wie viele Züge eines bestimmten Typs noch verfügbar sind, um abschätzen zu können, wann die laufende Runde endet.

8. Thema und Karte: China im 19. Jahrhundert
Hintergrund von 1880 ist die Entwicklung der chinesischen Eisenbahnen, mit eigener Karte und eigenem Städtenetz, völlig verschieden vom Korridor im Nordosten der USA in 1830.

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