← Alle Spiele

1836Jr30

Autor: David Hecht

Ein kurzes, kinderfreundliches 18xx aus dem Material von 1830, angesiedelt in den Niederlanden und Belgien.

1836Jr30 — Zusammenfassung


Kapitalisierungsart


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (End Game Triggers)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Entspricht genau der Referenzversion von 1830: zuerst die Kasse der Gesellschaft, dann das Privatgeld des Direktors und danach ein Zwangsverkauf der Aktien des Direktors an jeder Gesellschaft, die er besitzt, zum vollen Marktpreis, ohne die üblichen Einschränkungen, nur in der Aktienrunde verkaufen zu dürfen, und ohne das Pool-Limit, mit dem Bankrott als letztem Ausweg.

Vergleich mit 1830

1. Setting, Karte und Spielerzahl
1830 deckt den Nordosten der USA für 2-6 Spieler ab. 1836Jr30 verlegt das Geschehen in die Niederlande und nach Belgien (Amsterdam, Rotterdam, Brüssel, Antwerpen, mit Off-Map-Gebieten Richtung Paris, Köln, Hamburg und Straßburg), gedacht nur für 2-4 Spieler. Es ist buchstäblich ein „Junior"-Spiel: Es verwendet Spielmaterial von 1830 wieder (Züge, Aktienmarkt und einige Plättchentypen), aber mit einer Karte und Zahlen, die auf viel kürzere und einfachere Partien ausgelegt sind.

2. Sechs Gesellschaften und eine Wirtschaft von genau der Hälfte
In 1830 gibt es acht operierende Gesellschaften und eine Bank von $12.000; in 1836Jr30 sind es nur sechs, und die Bank hat 6.000 F, genau die Hälfte. Startkapital und Zertifikatslimits werden proportional verringert (mit 4 Spielern sinkt das Limit zum Beispiel von 16 in 1830 auf 10 in 1836Jr30). Kurioserweise behalten die sechs Privatgesellschaften genau dieselbe Preis- und Einnahmenskala wie die von 1830 (20/40/70/110/160/220 F), nur mit anderen Namen und Fähigkeiten.

3. Charbonnages du Hainaut: die einzige Privatgesellschaft mit „Teleport"-Fähigkeit
Sie erlaubt der besitzenden Gesellschaft, ein Plättchen und einen Bahnhofsmarker auf das Hexfeld J8 zu legen und dabei nur die Bergkosten zu zahlen, ohne dass das Gleis mit einem bestehenden Plättchen der Gesellschaft verbunden sein muss (oder einer anderen). Keine der sechs Privatgesellschaften von 1830 erlaubt je ein so vom Rest der Karte losgelöstes Legen.

4. Zwei Privatgesellschaften, die sich direkt in Aktien umwandeln
Die Grand Central Belge kann gegen ein 10%-Zertifikat der Gesellschaft B (aus der Bank oder dem Pool) getauscht werden, wobei die Privatgesellschaft dabei geschlossen wird. Die Chemins de Fer Luxembourgeois kommt ab dem Kauf mit einem 10%-Zertifikat der GCL. Keine der sechs Privatgesellschaften von 1830 verhält sich so.

5. Eine Privatgesellschaft „à la B&O"
Die Chemin de Fer de Lille à Valenciennes kommt im Paket mit dem Direktorzertifikat des Chemin de Fer du Nord (und zwingt dazu, sofort dessen Ausgabepreis festzulegen), kann nie an eine Gesellschaft verkauft werden und wird geschlossen, wenn die Nord ihren ersten Zug kauft. Es ist genau dasselbe Konzept wie die Privatgesellschaft B&O von 1830.

6. Zugpreise identisch mit 1830, aber mit begrenzten Diesels
Preise und Rosten jedes Zugtyps (2/3/4/5/6/Diesel) folgen genau derselben Progression wie bei 1830: 80/180/300/450/630/1.100 F, mit demselben Rabatt von 300 F pro altem Zug beim Kauf eines Diesels. Der Unterschied: In 1830 gibt es unbegrenzt Diesels, in 1836Jr30 nur 5 Exemplare.

7. Häfen, die einen Bonus addieren, statt eigene Einnahmen zu zahlen
Harwich, Dover und Paris funktionieren nicht wie die Off-Map-Ziele von 1830 (die einen eigenen Wert zahlen, wenn eine Strecke dort endet): Eine Strecke kann nie in diesen Häfen enden, aber wenn sie sie durchfährt — sofern sie mindestens zwei andere echte Halte umfasst —, addiert sie einen festen Bonus (+20 F in der grünen Phase, +30 F in der braunen Phase). In 1830 zahlen die Off-Map-Ziele einfach ihren eigenen Wert, als wären sie eine weitere Stadt.

Ein Begriff kommt dir unbekannt vor? Im 18xx-Glossar sind alle erklärt. Glossar →