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18 India: The Railways of India

Autor: Michael Carter, Anthony Fryer, John Harres, Nick Neylon

Ein Abkömmling von 1829 Mainline: permanente Züge, „verwaltete“ Gesellschaften ohne festen Direktor und königliche Anleihen – für 2–5 Spieler in etwa 3 Stunden.

18 India — Übersicht


Art der Kapitalisierung


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startgeld nach Spielerzahl


Spielende (End-Game-Trigger)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Gesellschaften


Besondere Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Es gibt keinerlei Notverkaufsmechanismus. Regel 8.4.5.8 sagt es unverblümt: Da keine Gesellschaft jemals verpflichtet ist, einen Zug zu besitzen, „existiert das Konzept der Notfallgeldbeschaffung ... nicht“ in 18 India, und ein Spieler darf aus keinem Grund Privatgeld in die Kasse einer Gesellschaft stecken. Endet eine Betriebsrunde mit einer Gesellschaft ohne Zug, ist die einzige Folge, dass ihr Kurs auf der Kurstafel um ein Feld fällt – was die Gesellschaft auf Dauer schließen kann, aber niemals jemanden zum Verkauf seiner Aktien zwingt.

Vergleich mit 1830

1. Andere Abstammung: stammt von 1829 Mainline ab, nicht direkt von 1830
18 India (GMT Games, 2022) leitet sich nicht von 1830 ab, sondern von Francis Treshams 1829 Mainline, mit Einflüssen aus 18Africa. Es ist für 2-5 Spieler, und Partien dauern meist etwa 3 Stunden, deutlich kürzer als eine typische Partie 1830.

2. Züge rosten nie: Sie sind permanent
Der drastischste Unterschied zu 1830: In 18 India werden Züge nie wegen Veralterung ausgemustert. Der Druck entsteht nicht durch den Verlust alter Züge, sondern durch das „Wettrennen um Züge“, um bessere vor den anderen zu ergattern.

3. Es gibt nie einen „Zwangskauf“ von Zügen
Kann in 1830 ein Unternehmen einen Pflichtzug nicht bezahlen, muss der Direktor Geld aus eigener Tasche zuschießen. In 18 India gibt es das nicht: Keine Gesellschaft ist jemals verpflichtet, einen Zug zu besitzen, und der Direktor oder Verwalter schießt nie Privatgeld in die Kasse des Unternehmens zu.

4. „Verwaltete“ Gesellschaften ohne Direktorenzertifikat
In 1830 hat jede Aktiengesellschaft ab ihrer Gründung immer einen Direktor. In 18 India kann ein Unternehmen als „Managed Company“ operieren (ohne dass das Direktorenzertifikat im Spiel ist), sobald mindestens drei 10%-Zertifikate verteilt sind, ohne dass jemand die Mehrheit halten muss.

5. Kein 60%-Limit pro Aktionär
Ein wichtiger und wenig intuitiver Unterschied: In 18 India gibt es keine Obergrenze für den Anteil an einer Gesellschaft, den ein einzelner Spieler kontrollieren darf. In 1830 liegt das Limit strikt bei 60% (6 Zertifikate).

6. Der Endwert umfasst die Vermögenswerte des Unternehmens, nicht nur den Marktpreis
Am Ende der Partie erhöht sich der Wert jeder Aktie in 18 India um 10% des Werts der Vermögenswerte der Gesellschaft (Züge, Kasse, Anleihen und Zertifikate in ihrem Besitz). In 1830 ist der Wert einer Aktie bei der Schlussabrechnung einfach ihr Marktpreis.

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