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18GB: The Railways of Great Britain

Autor: Dave Berry

Großbritannien mit Gesellschaften, die zufällig auf zwei Stufen verteilt werden, und einer Mischung von Ideen aus 1825 und 1860.

18GB — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (End-Game-Trigger)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Eine radikale Änderung gegenüber 1830: Vom Direktor wird nie Privatgeld verlangt, und eigene Aktien werden nie zwangsweise auf den Markt gebracht — die Gesellschaft selbst bringt das Geld auf. Eine 5-Aktien-Gesellschaft ohne Zug, die sich keinen leisten kann, wird in eine 10-Aktien-Gesellschaft umgewandelt: Ihr Kurs fällt um drei Felder auf der Kurstafel, fünf neue 10-%-Aktien werden in den Pool ausgegeben, und die Bank zahlt diesen Betrag direkt in die Kasse — echtes neues Kapital, nicht der Verkauf von irgendjemandes eigenen Aktien. Anschließend kann der Direktor sich entscheiden, eine dieser frisch ausgegebenen Aktien zurückzukaufen. Eine Gesellschaft, die bereits die größte Form mit 10 Aktien hat und sich immer noch keinen Zug leisten kann, hat keinen Spielraum mehr zur Umwandlung und fällt stattdessen erwartungsgemäß in Insolvenz oder Zwangsverwaltung, da Bankrott als solcher in diesem Spiel deaktiviert ist.

Vergleich mit 1830

1. Setting und Karte
1830 deckt den Nordosten der USA ab. 18GB spielt in Großbritannien, ist aber nicht zu verwechseln mit 1822 (das den Untertitel "Railways of Great Britain" trägt): 18GB ist ein anderes Design von Dave Berry, das Elemente von 1825 und 1860 mit der klassischen Basis von 1830 und seinen Nachfolgern kombiniert.

2. Zufällig auf zwei Stufen verteilte Gesellschaften
In 1830 sind alle Gesellschaften von Anfang an unter gleichen Bedingungen verfügbar. In 18GB werden die Eisenbahngesellschaften beim Spielaufbau zufällig auf zwei Stufen (Tiers) verteilt: Die der Stufe 2 können erst ab der zweiten Aktienrunde gegründet werden. Welche Gesellschaften in welcher Stufe landen, ändert sich in jeder Partie, sodass sich die Karte bei jedem Spiel anders entwickelt.

3. Man kann 100 % einer Gesellschaft besitzen und das Direktorzertifikat frei verkaufen
In 1830 liegt das individuelle Besitzlimit bei 60 %, und das Direktorzertifikat wird normalerweise nicht frei am Markt verkauft, sondern übertragen. In 18GB kann ein Spieler bis zu 100 % der Aktien derselben Gesellschaft kaufen und beliebig viele eigene Aktien am offenen Markt verkaufen, einschließlich des Direktorzertifikats.

4. Gesellschaften, die mit 5 Aktien starten und auf 10 umgestellt werden
In 1830 haben alle Gesellschaften von Anfang an dieselbe Struktur mit 10 Aktien. In 18GB entstehen die Gesellschaften als 5-Aktien-Gesellschaften (40/20/20/20) und werden später in 10-Aktien-Gesellschaften umgewandelt — durch ein Phasenereignis oder während einer Not-Rekapitalisierung —, wobei sie zusätzliches Kapital erhalten. Diese zweistufige Struktur hat kein Gegenstück in 1830.

5. Kein Bankrott: Insolvenz und "Receivership"
In 1830 kann eine Gesellschaft, die einen Pflichtzug nicht bezahlen kann, liquidiert werden, wenn auch der Direktor nicht genug Geld zuschießen kann. In 18GB gibt es Bankrott als solchen nicht: Eine Gesellschaft ohne Mittel wird "insolvent" oder kommt unter Verwaltung der Bank ("Receivership"), bleibt im Spiel, aber mit Einschränkungen, statt zu verschwinden.

6. Vollständig variabler Aufbau je nach Spielerzahl
In 1830 sind Karte und Gesellschaftsauswahl unabhängig von der Spielerzahl fest. In 18GB nutzt jede Spielerzahl ein eigenes Szenario, mit eigener Karte, eigener Teilmenge von Gesellschaften und Privatgesellschaften, eigenem Zertifikatslimit und eigenem Startkapital — einschließlich zweier möglicher Karten für 2 Spieler (Nord-Süd oder Ost-West) —, was eine Variabilität von Partie zu Partie ergibt, die weit über die von 1830 hinausgeht.

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