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1836Jr56

Autor: David Hecht

Dasselbe kurze, kinderfreundliche 18xx, diesmal aus dem Material von 1856.

1836Jr56 — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung


Float und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (Auslöser)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Im Wesentlichen die Grundversion aus 1830, mit einer aus 1856 übernommenen Einschränkung: Eine Gesellschaft, die zum Zugkauf gezwungen ist, darf nur bei der Bank kaufen, nie aus dem Bestand einer anderen Gesellschaft. Ansonsten bleibt die Reihenfolge gleich: zuerst die Gesellschaftskasse, dann das Privatgeld des Direktors und danach ein Zwangsverkauf von Aktien des Direktors an beliebigen Gesellschaften, ohne die üblichen Einschränkungen, mit dem Bankrott als letztem Ausweg.

Vergleich mit 1830

1. Auf dem Motor von 1856 aufgebaut, nicht auf dem von 1830
1830 spielt im Nordosten der USA für 2-6 Spieler. 1836Jr56 teilt sich mit seinem Geschwisterspiel 1836Jr30 denselben Plan der Niederlande und Belgiens und dieselbe Spielerzahl von 2-4, baut aber nicht auf dem System von 1830 auf, sondern buchstäblich auf dem Regelmotor von 1856: Gestaffelte Kapitalisierung, Kredite und Verstaatlichung sind von Anfang an vorhanden, was beim auf 1830 basierenden Zwilling nicht der Fall ist.

2. Kapitalisierung in drei Stufen, nicht von Anfang an voll
In 1830 floatet eine Gesellschaft mit 60% verkauften Aktien und erhält immer sofort 100% des Nennwerts. In 1836Jr56 braucht eine Gesellschaft, genau wie in 1856, nur 20% verkaufte Aktien, um den Betrieb aufzunehmen (das Kapital wird im „Escrow“ zurückgehalten), durchläuft dann eine Stufe inkrementeller Kapitalisierung und erreicht die Vollkapitalisierung (100%) erst in einer späteren Phase der Partie. Ihr Zwilling 1836Jr30 behält dagegen die sofortige Vollkapitalisierung von 1830 bei.

3. Verstaatlichung: die MESS, direkte Erbin der CGR aus 1856
Diese Mechanik gibt es in 1830 überhaupt nicht. Wenn der erste 6er-Zug gekauft wird, wird ein Verstaatlichungsereignis ausgelöst, das Marker vom Plan entfernt und eine neue Staatsgesellschaft entstehen lässt, die MESS (Maatschappij tot Exploitie van de Staats-Spoorwegen), gebildet aus übrig gebliebenen Aktien anderer Gesellschaften. Es ist genau dasselbe Konzept wie die CGR aus 1856, nur mit niederländischem Namen und Setting.

4. Unternehmenskredite, die es weder in 1830 noch in 1836Jr30 gibt
Die Gesellschaften in 1836Jr56 können Kredite zu je 100 F mit 10% Zinsen aufnehmen, bis zu einer Höchstzahl, die der Anzahl ihrer Aktien in Spielerhand entspricht. Diese Möglichkeit, die es weder in 1830 noch beim auf 1830 basierenden Zwilling gibt, endet mit Erreichen von Phase 6: Ab diesem Zeitpunkt müssen offene Kredite zurückgezahlt werden, und neue können nicht mehr aufgenommen werden.

5. Nur vier Privatgesellschaften, zwei weniger als in 1830, 1856 und 1836Jr30
1830 hat sechs Privatgesellschaften, und 1856 hat ebenfalls sechs (wie 1836Jr30). 1836Jr56 reduziert ihre Zahl auf vier und geht damit noch weiter als die Reduktion beim auf 1830 basierenden Geschwisterspiel.

6. Die Régie des Postes: eine Privatgesellschaft, die eine bleibende Spur auf dem Plan hinterlässt
Diese Privatgesellschaft, exklusiv in 1836Jr56, erlaubt der besitzenden Gesellschaft, einen „+20“-Marker auf eine beliebige Stadt oder einen Ort zu legen: Von da an ist der Ort jedes Mal, wenn ein Zug dieser Gesellschaft dort durchfährt, 20 F mehr wert, für immer. Unter den sechs Privatgesellschaften von 1830 gibt es nichts Vergleichbares.

7. Ein festes Zertifikatslimit, nicht dynamisch wie in 1856
In 1856 wird das Zertifikatslimit nach der Verstaatlichung neu berechnet, abhängig davon, wie viele Gesellschaften noch im Spiel sind. In 1836Jr56 bleibt dieses Limit fest (20/13/10, je nachdem ob 2, 3 oder 4 Spieler teilnehmen), unabhängig davon, ob die Verstaatlichung bereits stattgefunden hat: eine bewusste Vereinfachung gegenüber 1856, die 1830 – ganz ohne Verstaatlichung – nicht einmal braucht.

8. Die Züge aus 1856, mit einem optionalen Schalter für einen Diesel statt des 8er-Zugs
Die Zugpreise in 1836Jr56 (100/225/350/550/700/1.000 F für die Typen 2 bis 8) sind exakt die aus 1856, nicht die aus 1830. Standardmäßig endet die Partie mit dem 8er-Zug, wie in 1856; eine optionale Regel ersetzt ihn jedoch durch einen Diesel für 1.100 F mit einem Eintauschrabatt von 350 F pro altem Zug – derselbe Rabatt wie beim 8er-Zug selbst, nicht die 300 F aus 1830 –, gedacht, um Gruppen, die von 1830 oder 1836Jr30 kommen, ein vertrauteres Spielende zu bieten.

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