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Rolling Stock Stars

Autor: Björn Rabenstein

Eine eigenständige Neuumsetzung von Rolling Stock, mit Gesellschaften mit variablen Fähigkeiten und einer zu Sternen abstrahierten Bewertung, von preußischen Eisenbahnen bis zu Flughäfen.

Rolling Stock Stars — Zusammenfassung


Art der Kapitalisierung


Floaten und Aktienlimits pro Spieler


Startkapital nach Spielerzahl


Spielende (End-Game-Trigger)


Anzahl der Phasen


Züge und Preise


Privatgesellschaften


Aktiengesellschaften


Spielspezifische Mechaniken


Notverkauf (Emergency Sell)

Wie bei Rolling Stock: Auch hier gibt es das Konzept des Zugkaufs nicht, daher auch keinen Notverkaufsmechanismus. Dieser Titel übernimmt unverändert das Verhandlungssystem zum Erwerb von Unternehmen aus Rolling Stock, nur mit anderen Markt- und Unternehmensdaten.

Vergleich mit 1830

1. Keine Karte, keine Strecke, keine Züge — wie beim ursprünglichen Rolling Stock
1830 dreht sich um die physische Karte: Plättchen, Strecken und Züge. Rolling Stock Stars beseitigt, wie sein Vorgänger, all das: Es gibt keinen Spielplan, keine Hexfelder, Plättchen, Marker oder Züge. Die „Unternehmen“ erzeugen das auf der Karte aufgedruckte Einkommen, und die „Synergien“ zwischen Unternehmenspaaren simulieren auf abstrakte Weise ein Verkehrsnetz.

2. Ein historischer Bogen über Jahrzehnte und Branchen, keine feste Region
1830 bleibt immer im Nordosten der USA Mitte des 19. Jahrhunderts. Rolling Stock Stars beginnt im Preußen der 1830er-Jahre mit frühen Eisenbahnen, und im Laufe der Partie kommen Unternehmen aus Deutschland, dann aus ganz Europa und schließlich sogar aus Nicht-Eisenbahn-Branchen hinzu: Die letzte Kartenlage stellt Containerhäfen und Flughäfen dar.

3. Der Aktienkurs bewegt sich durch „Sterne“, nicht durch eine Buchwerttabelle
Bei 1830 bewegt sich der Aktienkurs je nach Dividendenpolitik über ein festes Raster. Bei Rolling Stock Stars hat jede Unternehmenskarte je nach Stufe eine Anzahl Sterne, und je 10 Münzen in der Kasse zählen ebenfalls als ein weiterer Stern. Stimmt in einer Runde die Sternzahl der Gesellschaft nicht mit dem Wert ihrer aktuellen Kurskarte überein, steigt oder fällt der Kurs je nach Differenz um ein oder zwei Felder.

4. Acht feste Gesellschaften mit einzigartigen, dauerhaften Fähigkeiten, keine identischen Gesellschaften
Bei 1830 operieren alle Gesellschaften nach genau denselben Regeln. Bei Rolling Stock Stars gibt es nur acht Gesellschaftskarten, jede mit einer dauerhaften Sonderfähigkeit: Die Prussian Railway erhält +1 Münze für jedes Unternehmen, das sie besitzt, die Doppler AG verdoppelt das Einkommen ihres besten Unternehmens, die Overseas Trading hat beim Kauf vom Ausländischen Investor immer Vorrang, und so weiter bei den anderen fünf.

5. Sieben Phasen pro Durchgang, kein einfacher Wechsel von Aktien- und Betriebsrunden
Bei 1830 ist jeder Zyklus einfach: eine Aktienrunde, gefolgt von einer oder mehreren Betriebsrunden. Bei Rolling Stock Stars durchläuft jeder vollständige Durchgang 7 feste Phasen (Investition, Schließung, Erwerb, Schließung von Unternehmen, Einkommen, Dividenden und Spielendekarte), von denen viele nichts bewirken, bis genug Gesellschaften im Spiel sind.

6. Die „Receivership“: ein Zombie-Zustand für Gesellschaften, den es bei 1830 nicht gibt
Bei 1830 wird eine bankrotte Gesellschaft liquidiert und das war's. Bei Rolling Stock Stars gerät eine Gesellschaft, deren ausgegebene Aktien alle bei der Bank liegen, in „Receivership“: Ein automatischer (nicht besonders intelligenter) Verwalter führt sie weiter, schüttet immer null Dividende aus und schließt Unternehmen nach festen Regeln, bis ein Spieler eine Aktie kauft und das Direktorzertifikat beansprucht.

7. Drei unabhängige Spielende-Auslöser, keiner an Züge gebunden (weil es keine gibt)
Bei 1830 endet die Partie, wenn die Bank leer ist oder der letzte Zug des letzten Typs gekauft wird. Bei Rolling Stock Stars endet die Partie, wenn eine Gesellschaft beim Kauf einer Aktie den Kurs von 75 Münzen erreicht, wenn dieser Kurs noch in Verwendung ist, wenn Phase 7 beginnt, oder wenn Phase 7 mit der bereits in einem früheren Durchgang umgedrehten Spielendekarte beginnt.

8. Die Schlusswertung ignoriert das Vermögen der Gesellschaften vollständig
Wie bei 1830 zählen Kasse und Besitz einer Gesellschaft nicht bei der Ermittlung des Siegers. Bei Rolling Stock Stars addiert die Schlusswertung nur das Privatgeld, den Nennwert der Privatunternehmen, die noch direkt besessen werden, und den aktuellen Kurs der privaten Aktien.

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